Die Coronavirus-Infektion (nCoV) 2020

Kommentierte aktuelle Informationen und Nachrichten



2020-01-30

Heute im Laufe des Tages überschritt die Zahl der Infizierten die 8.100er Marke. Damit sind nun mehr Personen mit dem Coronavirus infiziert, als es damals mit dem SARS-Virus (8.096) der Fall war.




2020-01-29


Von den bis heute bestätigten etwa 6000 Infizierten sind etwa 1200 "schwer" erkrankt. Dies läßt, auch wenn mit großen Unsicherheiten behaftet, die Voraussage treffen, daß bei 80% der infizierten Personen sich nur ein leichter (womöglich in einzelnen Fällen kaum bemerkbarer) Krankheitsverlauf einstellen wird - und, umgekehrt, nur 20% der Infizierten in die Gegend eines "gefährlichen" Verlaufes kommen.

Nimmt man nun die bisherigen Zahen zur Todesrate hinzu (am heutigen Tage stehen über 100 Tote knapp 100 Genesende gegenüber, was eine Rate von 50% bedeuten würde), dann ergäbe sich im Moment eine Risikorate, also, daß man stirbt, wenn man infiziert wird, von (50% von 20%) = 10%.

Natürlich sind solche Zahlenspiele zum jetzigen Zeitpunkt genau das - Spiele nämlich, denn nach den wenigen Tagen bisher steht weder genügend Zahlenmaterial überhaupt zur Verfügung, noch gibt es hinreichend ausführliche Angaben zu den Daten der Erkrankten und Verstorbenen. Das wird bereits in 1-2 Wochen anders sein, wenn der Krankheitsverlauf bei tausenden (jetzt) Infizierten beobachtet werden konnte.

Doch immerhin läßt sich im Moment bereits die vorsichtige Aussage treffen, daß es sich hier, selbst wenn sich die Situation extrem schlecht entwickeln würde, um keinen "Killervirus" handelt, an dem die Welt zugrunde gehen wird, sondern eher um eine Art "neue Grippe", die sich ähnlich einer Grippe verhält und sich ähnlich einer Grippe verbreitet.



Nachtrag zu gestern: Gestern war zu lesen, daß der Vorsitzende der Krankenhausvereinigung gesagt haben soll (ich zitiere hier aus dem Gedächtnis), daß die Krankenhäuser alle sehr gut auf den Cornonavirus vorbereitet wären. Wenn ein Erkrankter mit Influenza-Symptomen käme, dann würde man fragen, ob er in den letzten Tagen in China gewesen war, und könne dann sogleich den Coronavirus in Betracht ziehen.

Nun, mit dieser Methode hätte er beispielsweise bei den gestern bestätigten Fällen in Bayern eine Erfolgsquote von genau 0 (Null) Prozent erzielt, denn von denen war ja keiner in China gewesen.

Was ich damit sagen will: Wenn so eine "gute Vorbereitung" aussieht, dann will ich gar nicht wissen, wie wohl "keine Vorbereitung" aussehen würde...



In den Diskussionsforen der Presse geht es teilweise hoch her. Da wird beispielsweise gefordert, daß sofort alle Flüge zwischen China und Deutschland eingestellt werden sollten. Doch - was genau soll das bewirken?

Die Inkubationszeit des Virus beträgt bis zu 14 Tagen, und eine Übertragung kann schon während der Inkubationszeit stattfinden. Und wer nicht direkt von China nach Deutschland fliegt, der weicht dann eben auf andere Länder aus, über die er einreisen wird - mit dem Effekt, daß er auf diesem "Umweg" dann noch für zusätzliche Übertragungen dort sorgen wird.

Mit einem Schließen der Flughäfen kann man also die Übertragung nicht mehr verhindern (die bereits in den letzten 2 Wochen stattgefunden hat), sondern allenfalls noch (für die Zukunft) verlangsamen. Und falls die Infektionsrate tatsächlich bei 2-4 liegt, nehmen wir einen Mittelwert von 3, dann braucht es keine "zusätzlichen" Infektionsträger aus dem Ausland mehr, denn die Infizierten die sich schon im Land befinden, sorgen für eine schnelle Verbreitung nach dem Schema 1-3-9-27-81-243-729-2182-6561-19683, da kommt es auf die paar womöglich Infizierten auf einem Direktflug von China (wo ohnehin die Reisen immer mehr erschwert und Reisende getestet werden) ja gar nicht mehr an.




2020-01-28


In einigen Berichten über den Coronavirus wird die "Spanische Grippe" genannt, die ja auch durch eine Influenza-Virus (Typ A/H1N1)verursacht wurde.

In den Jahren 1918-1920, also ziemlich genau vor 100 Jahren, forderte die "Spanische Grippe" mindestens 25 Millionen, nach einigen Angaben bis zu 50 Millionen, Tote. Sie infizierte etwa 1/3 der Bevölkerung, das waren etwa 500 Millionen Menschen (Weltbevölkerung damals ca. 1,8 Milliarden).

Übertragen auf heutige Verhältnisse würde eine solche Pandemie bei einer Bevölkerung von jetzt etwa 7,7 Millarden dann bedeuten, daß ungefähr 2,5 Milliarden Menschen infiziert werden und davon 5-10%, das wären 125-250 Millionen Menschen, daran sterben könnten.

Setzen wir dem nun die "normale Grippe" gegenüber. Sie infiziert in ihrer schweren Form jährlich etwa 3-5 Millionen Menschen und an ihr sterben ungefähr 650.000 Menschen (etwa 10-15%).

Derzeit liegt die Coronavirus-Infektion also noch um Größenordnungen unterhalb der jährlichen "normalen Grippeinfektion", die sich ihrerseits noch wesentlich unter der mit der Spanischen Grippe befindet.

Nicht unerwähnt bleiben soll hier aber das grundlegende Problem der Statistik zu Influenza-Erkrankungen. Nicht alle Fälle werden in einem einheitlichen Meldesystem erfaßt, nicht alle Fälle werden überhaupt gemeldet und nicht ale Todesfälle werden unter einer einheitlichen Todesursache (denn es stirbt ja niemand am Grippevirus selbst, sondern an den dadurch verursachten Insuffizienzen/Schädigungen/Organversagen). Auch beim jetzigen "Wuhan-Coronavirus" wurden Meldungen zufolge bereits Todesfälle als z.B. "virale Lungenentzündung" erfaßt und gehen insofern nicht in die eigentliche Coronoavirus-Statistik ein.


  
  
     
       
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